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Besucherzentrum Geoparc Bletterbach wird erweitert

Die Landesregierung hat gestern (3. Mai) dem Umbau und der Erweiterung des Besucherzentrums Geoparc Bletterbach in der Gemeinde Aldein zugestimmt.

Um den Empfangsraum für die Besuchenden, die inzwischen auf 60.000 im Jahr angewachsen sind, zu vergrößern und um Platz für eine Ausstellung zum Dolomiten UNESCO Weltnaturerbe zu schaffen, wird das bestehende Besucherzentrum Geoparc Bletterbach erweitert. Auf Vorschlag von Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone hat die Landesregierung gestern (3. Mai) die Änderung des Raumprogramms für den Umbau und die Erweiterung des Gebäudes genehmigt.

"Das UNESCO-Welterbe Geoparc Bletterbach gewährt Wissenschaftlern, geologieinteressierten Wanderern, aber auch naturbegeisterten Familien mit Kindern Einblick in den Aufbau der Dolomiten. Diese bedeutsame Stätte bestmöglich aufzuwerten, ist wichtig und richtig", unterstreicht Landesrat Bessone.

Die Gemeinde Aldein als Gebäude- und Flächeneigentümerin arbeitet dabei mit der Verwaltung des Geoparcs und dem Land Südtirol zusammen. Die Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst ist für die Ausführungsphase ebenso wie für die Bauleitung verantwortlich.

Vorgesehen ist die Erweiterung des Bereichs für Dauer- und Wechselausstellungen, des Besucherempfangsbereichs sowie der Nebenbereiche, Abstellräume und Toiletten. Die Ausarbeitung des Vorprojekts, der Einrichtung und des Museumskonzepts ist bereits fortgeschritten. Der Zubau wird sich zum bestehenden Pavillon anfügen, ihn fortsetzen und sich so in die Landschaft eingliedern. Struktur und Farben des Gebäudes sollen jene der Wände des Canyons in Erinnerung rufen, um den Besuchenden vor Augen zu führen, was sie in der Schlucht erwartet. Denn im Unterschied zu anderen UNESCO-Welterbe-Stätten ist die Bletterbachschlucht von außen nicht einsehbar.

Die Investitionen für Umbau und Erweiterung des Besucherzentrums belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro und werden von Land und Gemeinde gemäß einer eigens abgeschlossenen Vereinbarung gemeinsam getragen.


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ic/mpi